Umwelt Bilanz

Umwelt-Bilanz
Makellose Umwelt-Bilanz des Grundofens

Wieviel Energie wird gebraucht, um einen Brennstoff zu fördern? Wie hoch ist der Aufwand für den Transport zum Verbraucher? Ist der Transport gefährlich? Kann der Brennstoff so wie er ist verfeuert werden, oder muß man ihn zunächst veredeln? Werden zum Lagern teure und aufwendige Behälter oder sogar eigene Räume benötigt? Welche Rückstände und Abgase fallen an? 

Das sind lauter Fragen, die beim Erstellen einer Kachelofen Ökobilanz berücksichtigt werden müssen. Der Brennstoff Holz, verfeuert in einem modernen Kachelofen, kommt bei diesem Ökotest bestens weg. Posten für Posten:

 

Das sind lauter Fragen, die beim Erstellen einer Kachelofen Ökobilanz berücksichtigt werden müssen. Der Brennstoff Holz, verfeuert in einem modernen Kachelofen, kommt bei diesem Ökotest bestens weg. Posten für Posten:

  • Bäume schlucken Kohlendioxid, das der Mensch ausatmet. Aus dem darin enthaltenen Kohlenstoff bauen sie Lignin und Zellulose, Rinde und Wurzeln, Äste und Blätter auf. In ihren Blättern und Nadeln produzieren Bäume, wie in Millionen winziger chemischer Fabriken, den Sauerstoff, den wir Menschen zum Atmen und Leben brauchen.
  • Holz ist ein Schadstoff-Filter. Bäume kämmen Schadstoffe aus unserer Atemluft und halten sie auf der Oberfläche ihrer Blätter oder Nadeln fest. Bis zu 700 Kilogramm Staub kann ein einziger ausgewachsener Laubbaum aus der Luft holen.
  • Holz ist ein Klimaregulator. Bäume speichern Wasser und geben es über Millionen Spaltenöffnungen auf Blättern und Nadeln langsam wieder an die Umwelt ab. Über den grünen Kronen eines Waldes ist die Temperatur durchschnittlich um 3° C niedriger als im Umland. Wind streicht durch die feuchtkühle Luft zwischen den Stämmen und nimmt sie mit in die Städte - eine willkommene Erfrischung im Sommer.
  • Holz ist ein Trinkwasserspeicher. Ein einziger, ausgewachsener Laubbaum zieht mit seinem Feinwurzelsystem jährlich 30.000 Liter Wasser durch den Boden, soviel wie 20 Menschen in einem Jahr zum Trinken und Kochen brauchen. Der Baum speichert das Wasser, er bremst den Regen und schützt den Boden unter seinem Blätterdach vor dem Austrocknen. Unter unseren Wäldern kann das Regenwasser langsam in die Grundwasserspeicher sickern, Trinkwasservorrat für weitere Jahrzehnte.
  • Holz reinigt die Luft von Treibhausgasen: Über 6 Tonnen Kohlendioxid fischt ein ausgewachsener Laubbaum pro Jahr mit seinen Blättern aus der Luft. Seit Jahrmillionen sorgen Bäume für das Gleichgewicht der Gase, was das Leben auf unserem Planeten erst möglich macht.
  • Holz ist gespeicherte Sonnenenergie. Sonnenlicht, Wasser und Kohlendioxid sind die Bausteine, aus denen Holz entsteht. Ein Baumleben lang, wird Sonnenlicht bei der Assimilation chemisch gebunden. Sonne wird zu Lignin und Zellulose. Beim Verbrennen wird sie wieder frei. Sonnenenergie heizt den Kachelofen, wenn Holz verbrannt wird.
  • Holz enthält weder Schwefel noch Schwermetalle. Und Stoffe, die im Holz nicht enthalten sind, können beim Verbrennen auch nicht entstehen.
  • Holz ist ungefährlich zu transportieren. Es explodiert nicht, es verdunstet nicht und verschmutzt weder Wasser noch Boden.
  • Holz läßt sich ungefährlich lagern. Jahrelang, ohne Technik, ohne Wartung, ohne Belastung für die Umwelt. Holz ist praktisch unerschöpflich. Ein Brennstoff, der nachwächst. Eine Energiequelle, die auch in Krisenzeiten fließt.
  • Holz hinterläßt keinen Abfall. In einem modernen Kachelofen verbrennt Holz zu einem winzigen Rest Asche. So winzig, daß die Asche wochenlang im Ofen bleiben kann, weil sich das Herausholen gar nicht lohnt. Asche ist nichts anderes als konzentrierte, wertwolle Mineralstoffe. Wenn endlich eine gute Portion Asche im Ofen zusammengekommen ist, dann wäre es eigentlich viel zu schade, sie wegzuwerfen. Reine Holzasche ist ein hochwertiger Dünger für Garten, Rasen, Beete und Blumentopf.
  • Holz macht keine Schulden bei der Natur. Es gibt nur soviel Kohlendioxid ab, wie es zuvor als Baum aus der Luft geholt und gebunden hat. Dabei ist es gleichgültig, ob das Holz verbrennt oder im Wald verrottet - die Kohlendioxidabgabe bleibt immer die Gleiche. Neue Bäume schlucken das Kohlendioxid, das Holz beim Verbrennen abgibt. Ein geschlossener Kreislauf - Gleichgewicht der Natur!